E-Mail:  

Tierheim.Limburg@gmx.de

 

kleintiere.tierheim.limburg@gmx.de

 

Notrufnummer:

 

0177-496 5835

 

Michael Wuttke

(bitte nur bei einem NOTFALL kontaktieren)

 

Notfall-E-Mail-Adresse:

 

notruf.tierheim@m-wuttke.de

 

 

BANKVERBINDUNG:

Kreissparkasse Limburg

 

IBAN:  

DE22 5115 0018 0000 0001 66

 

BIC: HELADEF1LIM

Am Samstag, den 23.09.2017, vormittags, befand sich das Ehepaar Beyer aus Weilburg, mit ihren beiden Kindern und ihren beiden Hunden im Kubacher Wald.

 

 

 

Sie staunten nicht schlecht, als sie plötzlich zahlreiche Deutsche Riesen durch den Wald und auf den Waldwegen entdeckten.

 

 

 

Sofort riefen sie das Limburger Tierheim an, wovon sich 3 Mitarbeiterinnen des Limburger Tierheimes, ausgestattet mit zahlreichen Transportboxen und Keschern, auf den Weg zum Fundort begaben.

 

 

 

In einer 4-stündigen Aktion gelang es den Mitarbeiterinnen Kerstin Napiontek, Eva-Maria Napiontek und Petra Schmeiser, gemeinsam mit dem Ehepaar Beyer, insgesamt 31 Tiere einzufangen.

 

 

 

Nach Rücksprache mit der Tierheimleitung stellte man die ersten 12 gefangenen Tiere dem notdiensthabenden Tierarzt der Löhnberger Tierklinik vor, um etwaige Seuchenerkrankungen wie Myxomatose etc., ausschließen zu können.

 

 

 

Der Tierarzt diagnostizierte bei einigen Tieren Schnupfen und Erkältungen und verordnete zunächst entsprechende Medikamente zur Erstversorgung.

 

 

 

Die Tiere konnten dann von Michael Wuttke, dem Notdienstfahrer des Tierheimes Limburg, mit dem Tierheimauto, abgeholt und zum Tierheim transportiert werden.

 

 

 

Dort hatte Margarete Aust (verantwortliche Kraft für das Kleintierhaus) bereits entsprechende Vorkehrungen, Quarantäne etc., zur Aufnahme vorbereitet. Die restlichen Tiere kamen mit den beiden weiteren Tierheimmitarbeiterinnen gegen 14.45 Uhr im Tierheim an.

 

 

 

Zwei Deutsche Riesen nahm das Ehepaar Beyer aus Weilburg zunächst in Pflege. Frau Pia Beyer ist gelernte Tierarzthelferin.

 

 

 

Einige Deutsche Riesen sind verschnupft, haben entzündete Augen, zwei Tiere haben massive Zahnprobleme und werden bereits mit Critical Care gefüttert. Sie sind dehydriert und abgemagert.

 

 

 

Etliche weibliche Tiere zeigen deutlich einen tragenden Zustand auf. Die Tiere dienten offensichtlich zur Zucht.

 

 

 

Am Montag, den 25. September 2017, werden alle Tiere der Tierärztin des Limburger Tierheimes vorgestellt.

 

 

 

Das Ehepaar Beyer aus Weilburg wird am Sonntag sich auf die Suche nach weiteren ausgesetzten Tieren begeben. Sie haben einen PKW beobachtet vor ihrer Ankunft im Wald, der sich schnell vom Fundort entfernte. Ob der Fahrer mit den ausgesetzten Tieren in Zusammenhang zu bringen ist, ist derzeit unklar.

 

 

 

Die Polizeistation Weilburg, Telefon 06471-93860, und das Tierheim in Limburg-Staffel, Telefon 06432-801455, sind für Hinweise dankbar.
Das Aussetzen von Tieren ist eine Straftat. Die Polizeistation Weilburg wird Strafanzeige gegen Unbekannt erstatten und entsprechende Ermittlungen aufnehmen.
 
Außerdem bittet das Tierheim um Hilfe, es werden dringend adäquate Pflegestellen für die Tiere gesucht. Zu beachten ist, dass die Tiere in Quarantäne, d.h., abgesondert von weiteren Tieren, gehalten werden müssen.
 
gez.:  Adelheid Noble  24.09.2017

"Flöckchen"  und  "Glöckchen"

 

zwei Russenkaninchen  -  ausgesetzt im Wald von Weilburg-Kubach

 

jetzt in Sicherheit und glücklich bei Familie Beyer in Weilburg.....

„Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will.“ (Albert Schweitzer, deutscher Arzt, Theologe, Musiker und Philosoph, 1875 – 1965)

-  Wir bitten um Beachtung  -

 

Die Vermittlung/Besichtigung der Kleintiere findet aus personellen Gründen nur noch nach vorheriger Terminabsprache statt.

Sollten Sie Interesse an einem Kleintier haben, senden Sie uns bitte eine E-Mail (kleintiere.tierheim.limburg@gmx.de).

Gerne können Sie auch Ihre Telefonnummer hinterlegen

(telefonisch im Tierheim oder per E-Mail).

Wir rufen Sie gerne zurück. 

     

Danke für Ihr Verständnis!!    26.  März 2017

 

 

Hallo,

Ich bin auf der Suche nach einem neuen Zuhause für die 10jährige Degu Oma Gipsy. Ihre Schwester ist verstorben und nun ist sie aktuell alleine, was keinesfalls so bleiben soll. Seitdem sie alleine ist, wird sie zunehmend schüchterner und wird immer scheuer, da sie sich sehr an ihrer Schwester orientiert hat. Gipsy ist gesund, hat keine bekannten Vorerkrankungen und ist für ihr Alter noch sehr agil. Für Nüsse und Löwenzahn tut sie nahezu alles.
Wer möchte ihr trotz ihres hohen Alters noch ein Zuhause geben, damit sie ihren Lebensabend nicht alleine verbringen muss?
Über ernstgemeinte Anrufe freue ich mich!

Liebe Grüsse
M.Nickel, Telefon:0160-94433881

Tierschutznotfall:

Das Trio: Pepe, Mira und Doris wurde ca. 2014/2015 geboren.

 

Auf dem Bild links sieht man Pepe, der bereits mit einer Kopfschiefhaltung zu uns kam.

 

Da in solch einem Fall der Verdacht einer Kaninchenkrankheit (E.C.) besteht, haben wir ihn testen lassen, leider fiel der Test positiv aus.

 

Was diese Krankheit bedeutet, können sie über uns erfahren. Pepe ist natürlich kastriert und alle drei Tiere sind geimpft.

Die drei Hübschen sind neugierig und zutraulich. Wir hoffen, für das Trio ein schönes Zuhause finden zu können.

Emilie ist im Januar 2015 geboren. Sie ist sehr ängstlich und hat Angst davor angefasst zu werden, daher sollten im neuen Zuhause auf keinen Fall Kleinkinder sein. Sie sucht eher ein ruhiges Zuhause, mit einem ruhigen kastierten Partner.

Barny ist 2015 geboren, er ist kastriert und ein sehr ruhiger. Als er zu uns kam hatte er ein Abszess unter dem Auge, er kann aktuell noch nicht ganz ausgeschlossen werden ob dieser wirklich nie wieder kommt. Wir hoffen das Barny trotzdem ein schönes Zuhause findet mit allem was zu einem schönen Kanincehnleben dazu gehört.

Dilava ist 2016 geboren. Sie hat eine Tendenz zu einer sogenannten Schlammblase. Ihr geht es damit mittlerweile super jedoch gibt es einige Futtermittel die in ihrem neuen Zuhause auf keinen Fall auf dem Speiseplan stehen durfen und das ein Leben lang.

Luis ist im April 2017 geboren, er hat leider nur noch ein Auge und ist natürlich kastriert. Er ist sehr neugierig und sehr unkompliziert mit anderen Kaninchen. Er sucht ein Zuhause mit einer Partnerin in seinem Alter, eine Unterkunft mit viel Platz und artgerechtes Futter.

Hannelore hat nur noch ein Auge, was sie aber nicht stört. Sie ist vermutlich noch sehr jung, wir schätzen, dass sie 2016 geboren ist. Die Trächtigkeit kann erst Ende September ausgeschlossen werden. Auch sie sucht ein Zuhause mit einem ruhigen Partner und viel Platz

Insgesamt 7 Kanarienvögel suchen ein neues Zuhause.

 

Wir vermitteln die Vögel vorzugsweise in Volierenhaltung. In Käfighaltung geben wir die Tiere nur dann ab, wenn ausreichend Platz zum Fliegen vorhanden ist.

Söhnchen Hugo wurde mittlerweile vermittelt!!

Oskar (geb.2010), Lilly (geb. 2010) und Söhnchen Hugo

(geb.2013).

 

Papa Oskar hat nur ein Auge, was ihn aber überhaupt nicht beeinträchtigt. Die kleine Familie sucht nun ein artgerechtes, dauerhaftes Zuhause mit viel Platz, da Chinchillas generell sehr bewegungsfreudig und nachtaktiv sind.

 

Oskar und Hugo sind kastriert.

 

 

Fremdvermittlung/Die Tiere befinden sich NICHT im Tierheim.

 

Zwei Chinchillas suchen ein neues Zuhause.

 

Mehr Infos und Kontaktdaten siehe unten.

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Bitte beachten:

WIR VERMITTELN KLEINTIERE NICHT IN EINZELHALTUNG!

 

 

Es gibt wirklich keinen Grund und keine Entschuldigung für Einzelhaltung. Egal ob Kaninchen, Meerschweine, Vögel, Ratten, Chinchillas usw., es sind alles sehr soziale Tiere und es liegt nicht in ihrer Natur, ihr Leben allein zu verbringen.

 

Es gibt keine Ausnahmen, auch wenn ein Tier „scheinbar“ nicht zu vergesellschaften ist. Dies liegt dann entweder an der falschen Zusammenführungsmethode oder an der falschen Partnerwahl (hierbei muss das Geschlecht der Tiere berücksichtigt werden).Und es soll natürlich auch kein Nachwuchs entstehen.

 

Meerschweine sind auch kein Partnerersatz für Kaninchen, man kann Kaninchen und Meerschweine ohne Probleme zusammen halten, jedoch müssen von jeder Tierart mindestens zwei Tiere vorhanden sein, die miteinander dann auch kommunizieren können!!!!!

 

Selbst Tiere, die einen Großteil ihres Lebens in Einzelhaltung verbracht haben, sind ohne große Probleme wieder zu vergesellschaften.

 

Manche Menschen halten gerade Kaninchen bewusst einzeln, weil sie dann angeblich mehr Kontakt zum Menschen, Hund oder Katze suchen.

 

Diese Haltung ist u.E. jedoch sehr egoistisch und wird von uns nicht unterstützt.

 

Gerade davon gibt es unendlich viele traurige Videos im Internet, die auf den ersten Blick süß und lustig wirken.

Dass aber ein Wellensittich, der sich mit seinem Spiegelbild unterhält; eine Ratte, die mit einer Katze spielen möchte oder ein Kaninchen, welches dem Hund hinterher läuft, eigentlich vereinsamt und einfach nur als "traurig" zu bezeichnen ist, sehen viele Menschen nicht.

Der nachfolgende Satz gilt für alle Kleintierarten:

 

KEIN ANDERES LEBEWESEN KANN EINEM KANINCHEN GEBEN, WAS SICH KANINCHEN UNTEREINANDER GEBEN!!!

Die Ernährung der Tiere liegt uns sehr am Herzen.

 

Gerade Kaninchen und Meerschweine werden leider oft komplett falsch ernährt.

 

Und das mit gesundheitlichen Folgen, die lang unentdeckt bleiben:

 

-Zahnfehlstellungen; bzw. keine gleichmäßige Abnutzung der Zähne, was unbemerkt zum schnellen Gewichtsverlust und nicht selten zum Tod führen kann.

 

Oft können sie nicht mehr fressen und verhungern vor dem vollen Napf!!

 

-Koliken, auch tödlich;

 

-Blasengries auf Dauer - oft auch mit Todesfolge;

 

- massives Übergewicht und auch häufiger Durchfall, da Hefen im Darm durch falsche Ernährung ein Ungleichgewicht verursachen.

 

 

Kaninchen haben ein anderes Verdauungssystem als Menschen, sie haben einen sog. "Stopfmagen", müssen ca. 90 Portionen am Tag fressen.

 

Kommt der Verdauungstrakt zum Erliegen bzw. stellen die Tiere das Fressen ein, handelt es sich um einen Notfall und es muss sofort gehandelt werden.

 

 

Ist der Verdauungstrakt zum Erliegen gekommen, kann man oft nichts mehr für die Tiere tun. Sollten sie also erste Anzeichen bemerken, dass ihr Tier schlecht frisst, gehen sie zum Tierarzt!!

 

Kaninchen und Meerschweine sind Pflanzenfresser, keine Körnerfresser, daher raten wir zu einer getreidearmen, besser aber noch zu einer getreidefreien Ernährung. Kaninchen und Meerschweine haben Zähne, die ein Leben lang nachwachsen. Sie brauchen faserreiche Ernährung, um diese abzunutzen.

In solche Käfige vermitteln wir nicht:

Quelle:Deutscher Tierschutzbund e.V. /Kleine Heimtiere Artgerechte Haltung im Tierheim und Zuhause.

So sollte wirklich kein Kleintier sein Leben verbringen müssen.

Egal ob Kaninchen, Meerschweine, Vögel, Hamster usw.

Auch wenn es kleine Tiere sind, sind sie trotzdem sehr bewegungsfreudig. Sie wollen rennen und hoppeln und Vögel wollen fliegen.

Unser Außengehege:

Sommer 2014

Heute durften unsere Kaninchen endlich ihr neues Gehege erkunden. Alle waren rundum glücklich und zufrieden.

Vielen Dank an Herrn Teubner und sein Team, dass sie dem Tierheim dieses wundervolle und riesige Außengehege gespendet haben.    

Danke auch an Maggy Aust und Tina Provinsky, die dem Außengehege mit viel Liebe, Zeit- und Arbeitsaufwand "den letzten Schliff" gegeben haben!!   

Die Tierheimleitung