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von  "pro iure animalis"
vom 31. August 2017
 
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Liebe Freunde der Tiere,
 
durch die massenhafte Zuwanderung von Menschen mit islamischen Glauben, bekommt das Thema Schächten eine ganz neue Dimension. Dem Wahn verfallen nicht fremdenfeindlich wirken zu wollen, ignorieren viele die Tatsache, dass das betäubungslose Schlachten an Bedeutung gewinnt.
 
Nun beginnt am 2. September das das Opferfest "Kurban Bayrami", was für uns der richtige Zeitpunkt ist, Sie erbeut auf die Ausarbeitungen zum Thema Schächten von Ulrich Dittmann hinzuweisen:
 

Schächt-Opferfest "Kurban Bayrami"

Der Termin für religiös-motivierte tausendfache Opferschächtungen von Tieren rückt näher: Das islamisches Schächt-Opferfest "Kurban Bayrami" (türkisch) oder "Idul Adha" (arabisch) findet in diesem Jahr vom 2. bis 5. September statt.
 
Diesem archaischen Tun liegt die Erzählung der Beinahe-Opferung Isaaks (Gen 22,1-19) durch Abraham, oder im Islam das Gedenken an den Propheten Ibrahim zugrunde, der bereit war, seinen Sohn Ismail an Allah zu opfern. Nach islamischem Glauben sollte jeder wirtschaftlich Bessergestellte ein Opfer bringen. Als Opfertiere dienen Schafe, Rinder oder Kamele, wobei das zu opfernde Tier gesund sein muss und ein weibliches Tier nicht trächtig sein darf.
In Deutschland leben über 3,3 Millionen Bürger islamischen Glaubens. Sei es aus Unkenntnis oder Gewohnheit halten sich einige von Ihnen nicht an das in Deutschland bestehende Betäubungsgebot und schlachten Tiere, ganzjährig - aber insbesondere anlässlich des Kurban Bayrami Opfer-Festes - ohne jegliche Betäubung. Ein solches betäubungsloses Schächten von warmblütigen Wirbeltieren ist aber als bewusste und vorsätzliche grauenhafte Tierquälerei einzustufen - sonst wäre diese Tötungsart nicht laut regulärem Tierschutzgesetz ausdrücklich verboten.
 
Ein harmonisches Zusammenleben aller Bevölkerungsschichten kann jedoch nur gedeihen, wenn solche Tierschindereien unterlassen - eine hier geltende Verfassungsethik und allgemein gültige Gesetze respektiert werden.
Eine "In-Ohnmacht-Versetzung" der Tiere durch reversible Elektrobetäubung wird von maßgeblichen islamischen Religionsautoritäten auch als absolut religionskonform angesehen – ebenso mittlerweile auch eine gottgefällige Geldspende, gegeben an Arme. Es besteht also für Muslime in Deutschland kein Grund betäubungslos zu schächten.
 
Auch nach verschiedensten Gerichtsurteilen, hat die Erteilung einer "Ausnahmegenehmigung" zum betäubungslosen Schächten nach § 4a Abs. 2 Nr. 2 TierSchG strengsten Prüfungskriterien zu unterliegen. So ergeht von Tierschutzseite an alle Landesbehörden die dringliche Forderung, das in der Verfassung verankerte Staatsziel Tierschutz endlich umzusetzen, keine "Ausnahmegenehmigungen" zum betäubungslosen Schächten zu erteilen, sowie im o.a. Zeitraum besonders auf Verstöße gegen das Tierschutzgesetz, Schlachtvorschriften und Hygienebestimmungen zu achten.
 
Illegal geschächtete Tiere werden strafbewehrt beschlagnahmt und Landwirte die Tiere verkaufen, obwohl sie annehmen müssen, dass diese gesetzwidrig geschächtet werden sollen, oder gar solche tierschutzwidrigen Schlachtungen auf ihrem Hof dulden, können wegen Beihilfe belangt und nach § 27 StGB mit hohen Geldbußen, bis 25.000 Euro, bestraft werden.  Polizei und Ordnungsämter sind angewiesen im o.a. Zeitraum besonders auf Verstöße gegen das Tierschutzgesetz (Schaftransport im Autokofferraum, Schwarz-Schächtungen auf Bauernhöfen und Schäfereien, oder in Feld und Flur) zu achten und auch entsprechenden Hinweisen  aus der Bevölkerung explizit nachzugehen.
                                                                   
V.i.S.d.P.: Ulrich Dittmann/ 06.10.2013
Arbeitskreis für Umweltschutz und Tierschutz - Bundesarbeitsgruppe gegen betäubungsloses Schächten  
    

     
Weitere Informationen:  http://www.pro-iure-animalis.de/schaechten  und
http://www.pro-iure-animalis.de/dokumente/schaecht_sonderdruck_www.pdf 
 
 

 

 

Der Spendenlauf war ein voller Erfolg!

 

Wir danken allen Läufern sowie den Initiatoren herzlich für deren Einsatz, das großartige Engagement und diese schöne Idee!!

 

Popeye

 

im Bild mit Jordan

 

 

....einer der wertvollsten Menschen, der mir je begegnete....

 

A. Noble

Die nachfolgende Pressemitteilung wurde am 24. November 2016 netterweise in der Nassauischen Neuen Presse (NNP) veröffentlicht. Wir dürfen den kleinen "Fehlerteufel" korrigieren und darauf hinweisen, dass die Zuschüsse der Kommunen nicht 60 Prozent unserer Kosten decken, sondern max. 40 Prozent.

 

Im Jahr 2015 trug der kommunale Zuschuss insgesamt mit 35 % zur Deckung unserer Ausgaben bei.

 

Informationen zur aktuellen Situation unseres in Not geratenen Tierheimes

 

Anfang Oktober 2016 sahen wir uns gezwungen, an die Öffentlichkeit zu gehen, da unsere Rücklagen bedrohlich dem Ende zugingen. Der freie Journalist Dieter Fluck nahm ein Interview mit Hartmut Grohmann, dem Vorsitzenden, und der stellvertretenden Vorsitzenden Adelheid Noble auf.

 

8 Tage später folgte der erste Artikel in der Rhein-Lahn-Zeitung, einen Tag später der erste Bericht in der NNP. Zahlreiche Artikel und Beiträge in Rundfunk, Fernsehen, Facebook etc. folgten und verbreiteten die traurige Nachricht.

 

Es kam eine Welle von Spenden, Sachspenden, Sympathiebekundungen und Angebote von Handwerkern, Firmen und insbesondere Dachdeckern auf uns zu.

 

Die Kommunalpolitiker nahmen schließlich auch zur Kenntnis, was wir schon lange prophezeit haben.

Unser Hilferuf wurde letztendlich doch noch ernst genommen.

 

Insbesondere ein Dachdecker aus Runkel, Herr Otto, handelte sofort, ohne viele Worte.

 

In wenigen Tagen entfernte er eigenhändig einen Großteil des Moosbelages auf dem Dach des Personal- und Bürogebäudes, dessen Dach von den insgesamt 8 festen Gebäuden im schlimmsten Zustand war. Ohne Worte reparierte er alle Stellen, die undicht waren, investierte sein eigenes Geld und Material und stand und steht uns noch immer fachmännisch zu Rate.

 

Wir danken ihm aufrichtig und von ganzem Herzen!

 

Es hat sich eine Facebook-Gruppe gebildet, die uns in vielfältiger Form unterstützen möchte und etliche Dachdecker haben uns ihre Hilfe angeboten. Eine Firma hat uns Material kostenfrei zugesagt, ein Mitglied der DLRG hat uns seine kompetente, ehrenamtliche Hilfe avisiert, über den Hessischen Rundfunk, Maintower, hat sich Herr Kargus angeboten, die weiteren Dächer zu reparieren.

 

Sehr viele Limburger Geschäftsleute haben Spendendosen abgeholt und angefordert, die sie zusammen mit unseren Broschüren in deren Ladenlokalen ausstellen wollen! Privatleute haben Benefizveranstaltungen initiert und Spenden für uns gesammelt.

 

Die Welle der Hilfsbereitschaft ist grenzenlos!

 

Wir sind aufrichtig berührt. Gleichzeitig sind wir uns dessen bewusst, dass der Spendenfluss nicht immer anhalten kann und wird. Von einer langfristigen Rettung sind wir realistisch gesehen, noch weit entfernt.

 

Unser Vorstandsmitglied, Herr Bürgermeister Horst Kaiser, aus Elz, versicherte uns, dass er alle Bürgermeisterkollegen an einen runden Tisch bitten wird, um einen Konsens zu finden, wie und in welcher Form man sich von seiten der uns angeschlossenen 18 Kommunen an den Kosten und dringend erforderlichen Renovierungs- und Sanierungsmaßnahmen beteiligen könnte.

 

Beim letzten Gespräch signalisierte Herr Bürgermeister Horst Kaiser, dass man sich mit dem Gedanken trage, einen offiziellen Sachverständigen seitens der Stadt zu beauftragen, das gesamte vom Tierheim genutzte Areal im ehemaligen Bundeswehrdepot zu begutachten.

 

Nun bleibt abzuwarten, zu welchem Ergebnis man von seiten der Kommunalpolitiker gelangen wird.

  

Vorab dürfen wir jedoch allen Spendern und Sponsoren, Firmen, Handwerkern, Geschäftsinhabern und den vielen Privatleuten aus tiefstem Herzen danken, für das unglaubliche Engagement im Sinne und zur Rettung unseres Tierheimes!

 

Der Gesamtvorstand nebst Tierheimteam und Vierbeinern

 

06. November 2016

 

 

 

L E G E N D E  /  INFOBRIEF

 

 

Der Tierschutzverein Limburg-Weilburg e.V. besteht seit über 60 Jahren.

 

 

Gegründet wurde damals der Verein in Limburg mit einem klitzekleinen Tierheim in der Industriestraße,

 

primär zu dem Zweck, die sogenannten Fundhunde der Stadt Limburg aufnehmen zu können.

 

Sukzessive wurde das kleine Tierheim “Am Stephanshügel” ausgebaut und im Laufe der Jahre

 

schlossen sich die Kommunen des Landkreises Limburg-Weilburg an und bezuschussten den kleinen

 

Verein. Im Jahr 2000 begannen die Verhandlungen mit der Stadt Limburg, den Limburger Teil des

 

ehemaligen Bundeswehrdepots in Limburg-Staffel zu übernehmen. Zum einen fühlten sich die

 

Anwohner in Limburg belästigt durch den Lärm der Hunde, zum anderen entsprach das Tierheim nicht

 

mehr den gesetzlichen Mindestanforderungen. Im Jahr 2000 zogen wir ins ehemalige Bundeswehr-

 

Depot in Limburg-Staffel um.

 

 

Heute betreuen wir 18 von 19 Kommunen des Landkreises Limburg-Weilburg. Bei über 175.000

 

Einwohnern gibt es zwangsläufig auch jede Menge Tiere resp. Haustiere. Jährlich durchlaufen über

 

1.000 Tiere unser Tierheim, angefangen beim Hund, über die Katze, das Meerschwein und das

 

Kaninchen, Vögel, sonstige Kleintiere, Amphibien und Reptilien sowie ab und an sogar

 

landwirtschaftliche sog. Nutztiere. Bezuschusst werden wir zur Zeit von den 18 uns angeschlossenen

 

Kommunen mit  90 Cent pro Einwohner pro Jahr, wovon wir 7 % MWST an das Finanzamt abführen

 

müssen. Das Finanzamt sieht uns als Dienstleistungsunternehmen für die Kommunen.  

 

 

 

Die restlichen rd. 62 Prozent der Gesamtausgaben finanzieren wir über Einnahmen aus Spenden,

 

Vermittlungsgebühren (die ebenfalls versteuert werden müssen), Mitgliedsbeiträgen, und ab und an

 

auch mal von kleineren Erbschaften sowie Bußgeldzahlungen, die uns sporadisch zugeteilt werden.

 

 

 

Unser Verein verzeichnet durchschnittlich 400 Mitglieder. Das Team umfasst 7 Festangestellte und

 

einige Aushilfskräfte, je nach Tierbestand. Etwa 20 Ehrenamtliche kümmern sich aktiv um die Tiere,

 

manche täglich, manche sporadisch. Es gibt “ehrenamtliche Gassigänger” und tierliebe Frauen, die

 

sich nachmittags um unsere Samtpfoten kümmern.

 

 

Etwa 20 bis 24 Schulpraktikanten nehmen wir innerhalb eines Jahres auf und bieten ihnen so die

 

Möglichkeit, einen Einblick in den Beruf des Tierheim- und  Pensionstierpflegers zu bekommen. Am

 

Girls’Day partizipieren wir auch. Praktikantenbetreuer ist unser stellvertretender Tierheimleiter Christian

 

Weimer. Die Tierheimleiterin hat eine Ausbildereignungsanerkennung.

 

  

Da das Tierheim uns, sprich dem Tierschutzverein gehört, also nicht in staatlicher Hand ist und Tiere

 

nur aufgrund von Krankheit oder Alter  n i c h t  eingeschläfert werden, stellen die Tierarzt- und

 

Klinikkosten unser größtes Problem dar.

 

 

Durchschnittlich fallen pro Jahr 135.000,-- Euro an Tierarzt- und Klinikkosten an!

 

 

Etwa 15 Prozent davon decken die Kastrationen wildlebender bzw. freilebender Katzen im Landkreis

 

ab. Diese Kastrationsaktionen trugen in den vergangenen 18 Jahren erheblich zur Reduzierung der

 

Katzenpopulation im Landkreis Limburg-Weilburg bei.

 

 

Das ehemalige Bundeswehrdepot gehört zu 1/3 zu Hessen, zu 2/3 zu Rheinland Pfalz. Mit der Stadt

 

Limburg haben wir einen langfristigen Nutzungsvertrag und müssen keine Pacht bezahlen. Im

 

Gegenzug müssen wir für die Pflege und Reparaturen selbst aufkommen.

 

 

 

Das Depot mussten wir mit einer Frischwasserzuleitung versehen für 30.600,-- Euro, Hundeausläufe

 

und Fenster kosteten 11.000,-- Euro, eine neue Heizung im Wert von 25.600,-- Euro,

 

Zwingerausbauten inkl. der Zwingerelemente nochmals rund 45.000,-- Euro und der Katzenauslauf

 

schlug mit ca. 33.000,-- Euro zu Buche.

 

 

 

Die jährlichen Zuschüsse der Kommunen decken 38 Prozent  unserer Gesamtausgaben.

 

 

Die Defizite seit 2009 betrugen insgesamt 99.000,-- Euro. Im Jahr 2015 mussten wir einen Verlust von

 

unseren Rücklagen in Höhe von 66.000,-- Euro finanzieren.  Unsere Reserven sind nun aufgebraucht!

 

 

Mit einem Dauer-Tierbestand von etwa 30Hunden, 100 Katzen, rund 30 Kleintieren, durchschnittlich 30

 

Wildtieren und sehr vielen Reptilien (auf unseren Pflegestellen), sind wir rund um die Uhr mehr als

 

ausgelastet und finanziell ständig am Limit.

 

 

 

Hinzu kommen die Tiere, die von den Behörden sichergestellt und von uns dann in Verwahrung

 

genommen werden.  Oftmals sind dies Tiere, die völlig verwahrlost und krank von uns im Auftrag der

 

Behörden eingefangen und abgeholt werden müssen. Meistens ist es eine traurige, zeit- und sehr

 

kostenaufwändige Angelegenheit, diese armen Kreaturen dann zu umsorgen.

 

 

Der Zukunft sehen wir mit großer Sorge entgegen.

 

An Sanierungen der völlig maroden Dächer, Renovierungen der Außenfassaden,  Austausch vieler

 

Fenster, den Bau zusätzlicher Außengehege zu den Räumen 1, 4, 5 und 9 des Katzenhauses etc., ist

 

gar nicht zu denken. Auch die langersehnten und dringend notwendigen Durchbrüche der

 

Innenzwinger zu den Ausläufen am Hundehaus II ( von uns als „Grohmann-Haus“ getauft ) müssen wir

 

mangels finanzieller Mittel weiter verschieben.

 

 

 

Noch arbeiten wir weiter, wie lange ist zur Zeit jedoch sehr ungewiss….

 

 

 

 

Limburg-Staffel, Mai 2016

Wir trauern um

 

                    Ernst  W e n d e l

 

der am Montag, den 07. März 2016,

 

einsam und getrennt von seiner geliebten Hündin Maxi verstarb.....

 

Vielleicht von vielen Menschen unterschätzt wurde sein gutes Gemüt, seine Intelligenz und seine Souveränität.

 

Maxi hat es gespürt, sie hat seit Montag, den 07. März 2016, nichts mehr gefressen

 

Nun trauern wir gemeinsam mit Maxi um einen einsamen Menschen, dem es jetzt vielleicht besser ergeht.......

 

Weihnachts-Info-Brief                                                                                      Dezember 2015

 

Verehrte Mitglieder, liebe Tierfreunde,

 

ein sehr turbulentes Jahr geht dem Ende zu.

 

Viele Katastrophen haben sich in diesem Jahr weltweit ereignet. Nicht nur Menschen fielen Kriegen zum Opfer oder mussten ihr Heimatland verlassen, um zu überleben. Auch unzählige Tiere kamen zu Tode, da die meisten Flüchtlinge ihre Tiere bei der Flucht zurücklassen mussten…. Einige wenige Flüchtlinge haben sich todesmutig ihr Tier auf den Körper gebunden, einigen wenigen Flüchtlingen ist es gelungen, sich selbst und ihr geliebtes Tier zu retten…. Diese Menschen sind wahre Helden, ihnen gebührt unser aller Dank und tiefster Respekt. Hoffen wir, dass diese Menschen ihre Tiere wenigstens behalten dürfen.

 

Auch wir hatten vor einigen Jahren eine Hündin namens Naz Tak. Ihr Frauchen flüchtete gemeinsam mit ihrem Sohn, der Hündin Naz Tak und einer kleinen Yorkshire Terrier Hündin aus dem Iran. Leider erlaubte man ihr nicht, ihre Tiere im Gießener Auffanglager behalten zu dürfen. Verwandte, die in unserem Kreis wohnten, nahmen beide Hunde auf, kamen aber mit Naz Tak nicht zurecht und gaben sie bei uns ab. Die Hündin war zwar etwas schwierig, aber wunderbar treu und bildschön. Ein seriöses Ehepaar verliebte sich in sie und so lebt sie noch heute gar nicht weit von uns entfernt, wird innig geliebt und gibt diese Liebe dreifach zurück… Zu gern hätte ich der Frau und ihrem Sohn noch mitgeteilt, dass es Naz Tak gut geht und sie sich keine Sorgen machen braucht, aber sie hat sich nie mehr gemeldet.

 

Vielleicht können sich einige von Ihnen noch an unser Sommerfest im August 2015 erinnern. Im Rahmen des Sommerfestes wurde ein Spendenprojekt vorgestellt. Sinn und Zweck war es, Spenden für die Zaunsanierung einiger unserer Hundeausläufe zu erzielen. Schon während und nach dem Sommerfest wurden 795,97 Euro für dieses Projekt gespendet. Nur wenige Tage später gingen sage und schreibe nochmals 4.500,-- Euro zweckgebunden als Spende für die Zaunsanierung auf unserem Konto ein. Unsere Eva Trümper war ebenfalls zu Gast während des Sommerfestes und entschloss sich spontan, diesen großen Betrag zu spenden. Wir waren sehr gerührt über so viel Loyalität…. In Abstimmung mit dem Vorstand und den Beteiligten wurde die Zaunsanierung auf das Frühjahr 2016 verschoben, so dass es witterungsbedingt keine Verzögerungen geben wird. Wir freuen uns sehr darauf!

 

Auch in diesem Jahr haben wir vom 30. November bis zum 23. Dezember 2015 wieder einen kleinen Weihnachtsbasar in unserem Tierheim. Unsere Carola Michalski bastelt bereits seit Monaten wieder die begehrten, individuellen Weihnachtskarten, Weihnachtskugeln, Stofftaschen, Schmuckdöschen u.v.m.

Zwar müssen wir auch hiervon den Reinerlös versteuern, doch darauf kommt es gar nicht so sehr an. Wir wollen den Besuchern damit eigentlich viel mehr eine kleine Freude bereiten, denn die Preise für die kleinen Kostbarkeiten wurden mehr als freundschaftlich gestaltet….

 

Wir mussten uns im Jahr 2015 von etlichen vierbeinigen Freunden trennen, da sie nicht mehr zu retten waren. Psycho mussten wir einschläfern lassen, Dalli konnte nicht mehr gerettet werden, für einige Kleintiere kam jede Hilfe zu spät und wiederum sehr viele Samtpfoten kamen erst zu uns, als eine Rettung nicht mehr möglich war. Sogar Reptilien kamen hochgradig abgemagert und dehydriert zu unserer Reptilien-Aufnahmestation! Schwerverletzte Tauben, Greifvögel, Eulen, Rehkitze, geschwächte Igelbabies, verwaiste kleine Waschbären, es ist rund um’s Jahr ein ewiges Auf und Ab.

Besonders tragisch empfanden wir in den letzten Wochen einen Fall, bei dem Menschen und Tiere gleichermaßen in Not gerieten.

 

Am Samstag, den 07. November 2015 wunderten sich alle, als sie frühmorgens die Zufahrt zum Tierheim entlang fuhren. Links an der Abzweigung zum Wald hin stand ein klitzekleines Zelt! Um 09.30 Uhr rief dann plötzlich ein Mann an, der uns mitteilte, dass er mit seinen beiden Katzen und seinen zwei Hunden nachts in einem kleinen Zelt unweit des Tierheimes campiert habe. Wir fuhren sofort zur Straße und holten den Mann, die beiden Katzen und die beiden Hunde ab. Es stellte sich heraus, dass er und seine Lebensgefährtin in Löhnberg-Selters wohnten und am Vortag zwangsgeräumt wurden. Bei der Zwangsräumung verschwand die dritte, alte Katze, da sie in Panik geriet. Seine Lebenspartnerin sei beinamputiert, nun in Kurzzeitpflege aufgenommen worden und er und die Tiere stünden nun auf der Straße. Wie immer mussten wir ihn darauf hinweisen, dass Löhnberg die einzige Kommune des Kreises darstellt, deren Bürgermeister seinen Tierschutz nicht mit uns sondern – aus welchen Gründen auch immer – vorzugsweise mit dem Tierheim Wetzlar betreibt. Der Mann gab an, dass er das wisse, dass aber das Tierheim in Wetzlar ihm die Hilfe verweigert habe. Kurzum, der Mann war völlig fertig, die Katzen kauerten verstört in winzigen Transportkörben, die Hunde waren unruhig und sehr aufgeregt.

 

Für eine Tierpension hatte der Mann natürlich kein Geld. Er war in großer Not, sehr verzweifelt und wir wussten, weder ihn noch seine Tiere, noch seine beinamputierte Lebenspartnerin konnten wir im Stich lassen….. Wir nahmen die Tiere also in Pflege auf, kostenfrei versteht sich, die dritte Katze fingen wir mittels Lebendfalle noch ein.

Der Mann hat nun zum 01. Dezember 2015 ein kleines Häuschen zur Miete gefunden, seine beinamputierte Frau und seine Tiere wird er wieder zu sich holen. Mag sein, dass wir nicht „wirtschaftlich“ gedacht haben wie andere es tun, aber muss man Lebewesen auch noch treten, wenn sie schon im Elend schwimmen und am Boden sind? So hoffen wir, dass sie an Weihnachten, dem Fest der „Nächstenliebe“, alle vereint zur Ruhe kommen können….

 

Die Klimaveränderung beschert uns mehr und mehr orkanartige Stürme mit ebenso starken Niederschlägen. Mit großer Sorge beobachten wir unsere Dächer, es gibt mittlerweile kein einziges Gebäude, an dem es nicht durchregnet während eines starken Unwetters. Reparaturen halten nur sehr begrenzt, es treten ständig neue undichte Stellen auf.

 

 

So klettern Hartmut Grohmann und meine Wenigkeit regelmäßig auf den Balken der Dachböden herum und leeren die aufgestellten Eimer und Wannen, dass die dünnen Spanplatten der Decken nicht völlig runter krachen.

Die Dächer müssen natürlich vollständig abgetragen und neu eingedeckt werden. Doch davon können wir nur träumen. Also warten wir auf ein Wunder oder eben wiederum auf das nächste Frühjahr, so dass die Stellen wieder „geflickt“ werden können…. So könnten wir jetzt fortfahren, die vor 7 Jahren angeschafften 4 Gas-Thermen streiken leider alle paar Wochen, die diversen Heizungsmonteure sind mittlerweile alle entnervt und überfordert. So schön die Lage inmitten des Waldes für unsere Tiere auch ist, das ehemalige Bundeswehr-Depot und inmitten unser Tierheim, es ist ein „endloses Fass ohne Boden“.

 

Aber es gibt auch sehr schöne Nachrichten.

Estefania, die weiße Perserkatze, die angeblich in Elz auf einem Supermarktparkplatz von zwei russischen Damen aus Altendiez abends gefunden und zu uns gebracht wurde, hat das Herz einer Katzenliebhaberin aus Hessisch-Lichtenau über unsere website erweichen können, auch sie durfte noch vor Weihnachten endlich unser Tierheim verlassen.

 

So verabschieden wir uns mit den besten Wünschen zu Weihnachten und einem Zitat:

 

„Mitleid mit Tieren und ein guter Charakter sind derart verknüpft, dass man mit Gewissheit feststellen kann, dass niemand, der grausam zu Tieren ist, ein guter Mensch sein kann“. Arthur Schopenhauer (Philosoph)

 

 

Ihr Tierschutzverein Limburg-Weilburg e.V.

 

gez.: Adelheid Noble und Hartmut Grohmann

Besuch von hessischen Landtagsabgeordneten


Am Montag, den 03. August 2015 besuchten uns die beiden hessischen Landtagsabgeordneten Rüdiger Holschuh (Odenwaldkreis) und Tobias Eckert (Kreis Limburg-Weilburg) in Begleitung der persönlichen Assistenten.


In dem knapp 2-stündigen Meeting, mit anschließender Führung durch das Tierheim, wurden sehr viele interessante Themen erörtert und Informationen rund um den Tierschutz ausgetauscht.  Ein sehr angenehmes und effizientes Zusammentreffen.... 



Von links nach rechts:  Adelheid Noble (Tierheimleitung und stellv. Vorsitzende) mit Hund "Burschi", Landtagsabgeordneter Rüdiger Holschuh, Landtagsabgeordneter Tobias Eckert und Hartmut Grohmann (Vorsitzender des Tierschutzvereines). 


 

Benny und wir alle trauern um

 

Hannelore Latsch...

 

Diese liebe und gute Frau ist heute, am Samstag, den 15. November 2014, verstorben......

 

Sie wird uns allen sehr fehlen.....

 

Lange, lange Zeit schon gehört sie zu uns, hat sich in vielfältigster Weise im Sinne und im Interesse der Tiere engagiert und eingesetzt....

Gestern noch hat sie ihren über alles geliebten Benny im Tierheim besucht und ist mit ihm spazieren gegangen, so glücklich waren beide...

 

Wir können es nicht fassen und noch nicht begreifen, unser tiefstes Mitgefühl gilt der ganzen Familie, in erster Linie jedoch unserem Herrn Quirein

Ihr geliebter Benny

Wann immer sie mit ihrem geliebten Benny zusammen war, strahlten beide um die Wette, wie man sieht....

Hannelore Latsch ist zwar verstorben, aber vergessen sein wird sie nie....